Therapiezentrum Burgau wählt vitagroup HIP als Datengrundlage für seine Digitalisierungsstrategie
Das Fachzentrum für neurologische Rehabilitation führt ein herstellerunabhängiges Clinical Data Repository auf Basis offener Standards ein, das bestehende klinische Systeme miteinander verbindet und eine Grundlage für Anwendungsfälle in den Bereichen KI, Entscheidungsunterstützung und Forschung schafft.
Das Therapiezentrum Burgau hat die vitagroup Health Intelligence Platform (HIP) als Datengrundlage für seine Digitalisierungsstrategie ausgewählt. Als eines der größten bayerischen Fachzentren für Neurologische Rehabilitation, das jährlich rund 800 PatientInnen behandelt, verfolgt das Zentrum das Ziel, klinische Daten organisationsweit verfügbar zu machen.
Die HIP wird Informationen aus bestehenden IT-Systemen in einem gemeinsamen Clinical Data Repository (CDR) zusammenführen. Dies unterstützt den standardisierten Datenaustausch und ermöglicht die Nutzung klinischer Informationen über die Anwendungen hinaus, in denen sie ursprünglich erstellt wurden.
Anbindung bestehender Systeme ohne deren Austausch
Im Rahmen der ersten Implementierungsphase wird das KIS-System des Therapiezentrums Burgau an die HIP angebunden sowie das CGM Reha, RECOM-Grips als digitale Pflege- und Behandlungsdokumentation, RehaTIS von Softsolution uvm. Die bestehenden Systeme bleiben für ihre jeweiligen klinischen Arbeitsabläufe weiterhin im Einsatz, während die HIP die organisationsweite gemeinsame Datenplattform darstellt.
Auch das neue Tool zur KI-basierten Arztbriefschreibung – apenio® ScriptAI – wird an die Datenplattform angebunden. Im Rahmen der Einführung wird das Active Directory des Zentrums mit der HIP verknüpft, um den Mitarbeitern einen Single Sign-On zu ermöglichen. Die Implementierung erfolgt in zwei Phasen: In der ersten Phase werden die HIP-Umgebungen eingerichtet, Schnittstellen geschaffen und die Administratoren geschult; in der zweiten Phase werden die klinischen Systeme integriert.
Die neue Datenplattform soll dem Therapiezentrum Burgau mehr Kontrolle über die langfristige Nutzung seiner klinischen Daten verschaffen. Sie wird zukünftige Anforderungen und Anwendungen unterstützen, darunter behördliche Berichterstattung, klinische Entscheidungsunterstützung, KI und Forschung, ohne die zugrunde liegenden Quellsysteme ersetzen zu müssen.
„Unsere digitale Zukunft braucht eine Datenbasis, die über die Grenzen einzelner Systeme und Datensilos hinausgeht. Mit der HIP schaffen wir die Voraussetzung, klinische Informationen interoperabel und strukturiert nutzbar zu machen und gleichzeitig neue Anwendungen wie Analytics und KI flexibel zu integrieren“, sagt Fabian Zeller, Chief Information Officer beim Therapiezentrum Burgau. „Die Entscheidung für die vitagroup ist für uns daher weit mehr als eine technologische Entscheidung – sie ist eine strategische Entscheidung für Interoperabilität, Innovation und nachhaltige digitale Souveränität. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der vitagroup und darauf, gemeinsam eine offene und zukunftsfähige Datenarchitektur zu gestalten.“
Mit der HIP schaffen wir die Voraussetzung, klinische Informationen interoperabel und strukturiert nutzbar zu machen und gleichzeitig neue Anwendungen wie Analytics und KI flexibel zu integrieren.
Fabian Zeller
Chief Information Officer, Therapiezentrum Burgau
„Das Therapiezentrum Burgau verfolgt einen langfristigen Ansatz bei der Digitalisierung: Es behält die Systeme bei, die heute die Versorgung unterstützen, und schafft gleichzeitig eine offene Datenbasis für die Zukunft. Die KI-basierte Arztbriefschreibung ist hierbei nur ein erster Use Case und weitere werden folgen. Wir freuen uns, mit dem Therapiezentrum Burgau einen der ersten Reha-Kunden in Deutschland begrüßen zu können,“ Joachim Neugebauer, Chief Commercial Officer bei der vitagroup.

Wir freuen uns, mit dem Therapiezentrum Burgau einen der ersten Reha-Kunden in Deutschland begrüßen zu können.
Joachim Neugebauer
Chief Commercial Officer, vitagroup


